In Bad Münstereifels Gassen

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Bad Münstereifel ist ein hübscher Ort mit viel Fachwerk, alten, historischen Häusern und vielen Angeboten. Was hat das Städtchen alles zu bieten?

Einladung zum Bummel: Bad Münstereifels Stadtkern ist zu großen Teilen noch von der mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Foto: City Outlet Bad Münstereifel

Wer Bad Münstereifel meint, meint in der Regel den Ortskern mit den hübschen Fachwerkhäusern, den liebevoll geführten Lädchen – vor allem, seitdem der Ortskern 2014 zum City Outlet wurde –  mit den gemütlichen Restaurants an den Ufern der kleinen Erft, die durch den Ort fließt: Das ist alles schon etwas Besonderes

Erste Besiedlungsspuren der Stadt sind schon 9600 Jahre alt. Im Hürten-Museum wird die Geschichte der Stadt erzählt.  Das Gebäude selbst stammt aus dem Jahr 1167. Ehemals war es als Wohnhaus eines Stiftsherrn vorgesehen. 830 wurde mit der Klostergründung in Bad Münstereifel, dem 844 die Gebeine des römischen Märtyrerpaares Daria und Chrysanthus übergeben wurden, der Ort zunehmend bekannter. Den Walfahrtsort besuchten viele Menschen. Dort, wo einstmals zu Ehren des Paares die kleine Klosterkapelle stand, ist heute die dreischiffige, querschifflose Pfeilerbasilika. Das Kloster bestand bis 1802.

Vier Tore schließen die Altstadt ab, hier das Orchheimer Tor. Wer von hier aus in den Ortskern und die Werther Straße hinunter geht, erreicht am anderen Ende das ebenfalls mittelalterliche Werther Tor. Foto: Stadt Bad Münstereifel

1926 wurde Münstereifel zum Bad: ein anerkannter Kneipp-Kurort, und seitdem mit dem Zusatz tz „Bad“. Heute ist die Stadt eines der wichtigen Heilbäder, in denen die Kurmethode noch angewendet wird. Neben den klassischen Kureinrichtungen wird verstärkt auch auf Wellness gesetzt.

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Touristen in Bad Münstereifel schätzen – neben den Fans, die Schlagerstar Heino in seinem Café im „Alten Kurhaus“ oberhalb der Altstadt besuchen wollen – natürlich auch das mittelalterliche Flair mit dem Werther Tor im Norden, dem Orchheimer Tor, den idyllischen Gassen, oder dem auf dem Marktplatz liegenden Zwentibold-Brunnen. Sehenswert ist auch das Puppen- und Spielzeugmuseum mit  Spielzeug aus den letzten Jahrhunderten und unterschiedlichen Epochen. Von alten Wachspuppen aus dem 18. Jahrhundert bis modernen Massepuppen ist alles in liebevoller Atmosphäre ausgestellt. Das Schwanen-Apotheken-Museum führt zurück bis ins Jahr 1806, die Räume sind nahezu unverändert. Hier begegnet man der Welt der Arznei der letzten 200 Jahre.

An das Schwanen-Apotheken-Museum angegliedert ist auch ein Kräutergarten. Bad Münstereifel nennt sich auch „Kräuterstadt“: Auf dem Kräuterpfad etwa kann man erfahren, wozu die grünen Helfer verwendet werden können – vom Würzen, übers Heilen bis zum Färben. Der „Kräutertag“ findet alljährlich am Sonntag nach Gründonnerstag statt.

Zum Winter hin ist der Weihnachtsmarkt in Bad Münstereifeleine beliebte Adresse:  Dem romantischen Zauber in den mittelalterlichen Fassaden, von denen der Schein der Lampen zurückgestrahlt wird, ist einfach ein Erlebnis.

Titelbild: Foto City Outlet Bad Münstereifel

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About Viola

Ich liebe die Natur der Eifel und das Schreiben ermöglicht mir, die Eifel auf eine ganz besondere Weise kennenzulernen. Denn ich erfahre Dinge, die ich vorher nicht wusste und das inspiriert mich.

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